Körperliche Berührung

Berührung macht glücklich

Eines unserer wichtigsten menschlichen Urbedürfnisse ist das nach Körper- und Hautkontakt. Nicht umsonst wird das Neugeborene noch vor dem Durchtrennen der Nabelschnur seiner Mutter auf den Bauch gelegt – neben der Notwendigkeit des Trinkens und Atmens ist die liebevolle Berührung durch einen anderen Menschen für uns das erste und elementarste Verlangen, sobald wir auf die Welt kommen.  Man weiß heute definitiv, dass Berührungen, Streicheln und Hautkontakt äußerst wichtig – wenn nicht gar überlebenswichtig – für Babys und Kinder sind. Werden wir erwachsen, kommt uns dieses Bewusstsein für die Wichtigkeit von Berührungen manchmal leider etwas abhanden. Dabei sind Streicheleinheiten ein so einfaches Mittel, sich glücklich zu fühlen!

Der Mechanismus, der dahinter steckt, geht auf unser körpereigenes Opiatsystem zurück: Werden wir gestreichelt oder auch nur sanft berührt, schüttet unser Gehirn Oxytocin aus, das so genannte “Kuschelhormon”. Es wirkt beruhigend, stressreduzierend und angstlindernd. Auch Endorphine werden freigesetzt, die schmerzlindernd und entspannend wirken. Der Spiegel von Stresshormonen sinkt ab, die Atmung wird ruhiger und die Sauerstoffsättigung im Blut steigt an. Studien zeigen sogar, dass chronische Schmerzpatienten, die viel liebevollen Hautkontakt erhalten, über weniger Schmerzen klagen und weniger Schmerzmittel benötigen als solche ohne diese Zuwendung. Auch für das Immunsystem sind Streicheleinheiten eine Wohltat.  

Gerade in dieser verrückten Corona-Zeit ist es extra wichtig, daß wir nicht auf die Berührung verzichten. GERADE WEIL WIR UNSER IMMUNSYSTEM STÄRKEN SOLLTEN, sollten wir nicht nur gut essen, uns regelmäßig bewegen, sonder auch REGELMÄSSIG EINE MASSAGE NEHMEN! Denk doch mal darüber nach, ob es nicht Zeit ist, dir nächste Woche mal eine Massage bei mir zu gönnen!

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Warum wir alle Berührung brauchen <<<klick hier!